Ihr Bürgermeisterkandidat für die VG Nieder-Olm

für uns, für hier - jetzt

Meine Standpunkte - Meine Themen - Meine Meinung

 Jede Gemeinde sollte ihren Hausarzt vor Ort haben! Die Verbandsgemeinde muss daher unsere Ortsgemeinden zum Beispiel bei der Praxisnachfolge stärker unterstützen.

Eines meiner Ziele: Die Bürgerdienste des Nieder-Olmer VG-Bürgerbüros sollen mehr in den Rathäusern vor Ort angeboten werden. Zusätzlich soll die Verwaltung stärker auch online Ihre Dienstleistungen anbieten.

Christlich erzogen bereits in Kindheitstagen, bin ich seit meiner Jugend in verschiedenen christlichen Gremien aktiv; von der Jugendarbeit in der Gemeinschaft Christlichen Lebens oder der Katholischen LandJugendBewegung (KLJB) bis hin zum Elternausschuss des katholischen Kindergartens. Die Christlich Demokratische Union ist so, familiär geprägt, meine politische Heimat geworden. Aktuell bin ich CDU-Fraktionsvorsitzender im Zornheimer Gemeinderat.

Die Verbandsgemeinde muss für die voranschreitende Digitalisierung fit werden. Als Grundlage muss jeder Haushalt eine 100Mbit schnelle Internetverbindung bekommen können. Die Verbandsgemeinde muss zusammen mit dem Kreis Pläne bereithalten, um vom bundesweit geförderten Internetausbau profitieren zu können. Gerade Gewerbegebiete brauchen dabei noch höhere Verbindungsraten.

Das Ehrenamt ist zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Ehrenamtlich engagierte Menschen brauchen dabei Unterstützung durch klar benannte Ansprechpartner in der Verwaltung. Hierzu muss die VG stärker ihren Beitrag leisten!  Denn die Ehrenamtlichen dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass sie den Job der Verwaltung „für umsonst“ machen.

Die Arbeit der Feuerwehrleute kann nicht hoch genug wertgeschätzt werden: Sie löschen, bergen und schützen im Dienst der Gemeinde im Ehrenamt. Eine hohe Motivation innerhalb der Feuerwehrleute strahlt automatisch auf möglichen Nachwuchs aus und motiviert zum Beitritt. Deshalb muss stetig die Ausrüstung angepasst, die Wünsche der Kameradinnen und Kameraden berücksichtigt werden. Denn die Freiwilligen Feuerwehren sind wesentlicher Bestandteil unserer Sicherheitsstruktur in der Verbandsgemeinde

Die bestehenden Grundschulstandorte sollen weiterentwickelt werden. Hierzu zählen angepasste Betreuungs- und Freizeitangebote. Eine Ausweitung der Betreuungsangebote (z.B. Ganztagsangebote, Hort, betreuende Grundschule etc.) kann ein wesentlicher Standortvorteil für Familien sein. Essentiell ist die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Betreuungsangeboten. Hier soll der Elternwille bereits frühzeitig bei jungen Familien im Kindergartenalter erhoben werden.

Heimat ist das Bedürfnis vieler Menschen, sich mit ihrer Region identifizieren zu wollen. Dem muss man politisch nachkommen. Ohne Scheuklappen. Es ist eine Beziehung zwischen Mensch und Raum – wie sie in unserer Verbandsgemeinde zu finden ist. Egal ob man hier bereits geboren und aufgewachsen ist oder erst später dazugekommen ist: Die Identifikation mit unserer Heimat zu fördern, muss zentrales Anliegen in unserer  Verbandsgemeinde sein. Denn so entsteht Antrieb dafür, unsere Heimat und Kultur gemeinsam weiterzuentwickeln.

Der Zustrom von Flüchtlingen stellt die Verbandsgemeinde vor besondere Herausforderung. Flüchtlingspaten leisten einen wesentlichen Beitrag zur Integration. Sie brauchen aber auch Entlastung und Beratung, gerade bei komplexen rechtlichen Fragen. Hier muss die Verbandsgemeinde sich stärker engagieren.

Jäger leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Die Hege und Pflege unserer Wildtierbestände ist wesentlich für den Naturschutz. Sie hat  integraler Bestandteil zukünftiger Naturschutzkonzepte zu sein. Zusammen mit Landwirten, Winzer, Jägern und Naturschutzverbänden gilt es gemeinsam, unsere Kulturlandschaft behutsam weiterzuentwickeln.

Unsere Kulturschaffenden, Vereine und ehrenamtliche Freiwilligeninitiativen bereichern mit ihrer Arbeit das Leben von uns allen. Sie sind zugleich ein attraktives Aushängeschild unserer Verbandsgemeinde.engagieren.

Verkehrs- und Fluglärm belasten unsere Verbandsgemeinde stark. Die Verbandsgemeinde muss daher ihrer Pflicht nachkommen, die Lärmaktionsplanung umzusetzen. Hierin gilt es zu analysieren, welche Wohngebiete von Lärm besonders betroffen sind. Und Maßnahmen vorzuschlagen, die realistisch umsetzbar erscheinen. Diese sind bei den zuständigen Stellen vehement einzufordern.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VG sind das wertvollste "Kapital", über das wir verfügen. Es braucht motivationsfördernde Arbeitsbedingungen. Die Personalführung in der VG muss auf eigenverantwortliches Arbeiten setzen. Dabei muss der „Chef“ vor Ort stets für Probleme ansprechbar sein.

Bus- und Bahnverbindungen sind essenziell für ein modernes Verkehrssystem und reduzieren Staus. Die Ortsgemeinden müssen besser untereinander vernetzt werden, insbesondere mit einem ausgeweiteten und besser verzahnten Busnetz. Allgemein müssen wir für ein modernes Verkehrssystem mehr investieren.

Die Verbandsgemeindeverwaltung ist Dienstleister der Ortsgemeinden und ihrer Bürger. Das bedeutet für mich: Ansprechbar sein – sowohl für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch gerade für die Ehrenamtlichen in den örtlichen Vereinen, Räten und Verwaltungen. Bei Bedarf muss mehr in Personal und Dienstleistungen in der Verbandsgemeinde investiert werden, wenn diese dann vor Ort zur Verfügung gestellt werden.

Die schon über 20jährige Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Głuchołazy gilt es weiter zu leben und zu entwickeln. Nirgendwo zeigt sich der europäische Gedanke besser als im Rahmen von Partnerschaften auf kommunaler Ebene. Diese mit Leben zu füllen und auszubauen ist unser aller Verpflichtung. Dafür aktive Ehrenamtliche müssen unterstützt werden.

Die Verwaltungsstrukturen und Arbeitsprozesse gehören nach Jahren des Stillstandes auf den Prüfstand – Stichwort: Qualitätsmanagement. Hierbei gilt es mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung zusammen (!) kreative, effiziente und effektive Lösungen zu erarbeiten.

Die Aktiven im Rettungs- und Sanitätsdienst vor Ort sind wichtig, da sie z. B. regelmäßig Aufgaben bei den Kulturfesten in der Verbandsgemeinde übernehmen. Hier gilt es insbesondere die Nachwuchsförderung zu stärken.

Es braucht eine neue "Realschule plus" am Schulstandort Nieder-Olm. Dort fehlen insbesondere Haupt- und Realschulplätze. Hintergrund ist die Fehlentscheidung, die frühere Regionale Schule in eine Integrierte Gesamtschule umzuwandeln. Entsprechende Schüler, die nicht an der Integrierten Gesamtschule unterrichtet werden können, müssen nun weite Wege zu Schulen außerhalb der Verbandsgemeinde in Kauf nehmen.

Die Aufgabe Tourismusförderung wurde bereits vor Jahren von den Gemeinden auf die VG übertragen. Hier gilt es im Zusammenschluss zwischen örtlichen Winzern, Restaurant- und Beherbergungsbetrieben Konzepte zu entwickeln, die an überörtlich bestehende Tourismuskonzepte andocken und das Engagement hierfür zu fördern.

Trotz der Nähe zum Industriestandort Mainz ist die VG geprägt durch eine jahrhundertealte Kulturlandschaft, mit Wein-, Obst- und Ackerbau. Diese gilt es zu schützen. Hierfür liefern Winzer, Landwirte und Jäger traditionell wichtige Beiträge. Renaturierungen, Gewässerpflege und Naturschutzmaßnahmen müssen im Interessenausgleich zwischen ihnen und Naturschützern koordiniert werden.

Wir brauchen realistische Vorschläge gegen den Stau! Dazu dienen attraktive Radwege, Bus- und Bahnverbindungen.  Die Ortsgemeinden müssen besser untereinander vernetzt werden, insbesondere mit einem ausgeweiteten und besser verzahnten Busnetz.  Es ist daher eine Gesamtbetrachtung nötig, die alle Pendler- und Verkehrsströme berücksichtigt, z. B. im Rahmen eines Generalverkehrsplanes.

Wählen geht vorab bis Freitag den 02. März 2018 - per Briefwahl. Diese kann auch online bis Dienstag, 27. Februar beantragt werden (Link). Alternativ können Sie mit Ihrer Wahlberechtigung und Ihrem Ausweis sofort zu den Wahlbüros im Rathaus Nieder-Olm Ihre Briefwahlunterlagen abholen und ausfüllen. Ihre Stimme hat Gewicht!

Dein Thema fehlt? Sie wollen meine Meinung wissen? Dann kontaktieren Sie mich! Entweder hier oder per Facebook-Nachricht.

Zu deutsch: Jugendliche. Diese gilt es zu ermutigen, sich aktiver ins politische Geschehen vor Ort einzumischen. Zudem sind die Angebote der Jugendpflege in Absprache mit anderen Trägern auszubauen, um den Jugendlichen und Familien weiterhin attraktive Angebote insbesondere auch in den Ferien anbieten zu können.


Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie am 4. März über die zukünftige Entwicklung Ihrer Verbandsgemeinde.

Für uns, für hier – jetzt!